KfW-Förderung für das Smarthome

Automatisierung von Fenster- und Rollladen-Antrieb


Wird die Bedienung von Fenstern oder Sonnenschutzelementen zur Hürde, weil die Kraft für Griff, Kurbel oder Gurt fehlt, leidet auch die Qualität eines selbstbestimmten Wohnens. Deshalb fördert die KfW im Programm Altersgerecht Umbauen auch Smarthome-Elemente. Wer bei einer Sanierung barrierereduzierende Bedienelemente wie Motor und Steuerung für Rollläden, Jalousien, Fenster, Türen und Tore nachrüstet, kann mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanzieren. Dazu gehören auch Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen. Zusätzlich förderfähig sind alle Smarthome-Elemente zur Orientierung und Kommunikation wie die automatische Steuerung von Beleuchtung, Heizungs- und Klimatechnik, Sicherheitssystemen und Türkommunikation. Maximal 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit gewährt die KfW (Programm 159). Den Antrag auf Förderung stellen Hausbesitzer über ihre Hausbank vor der Nachrüstung. Die Förderung erfolgt altersunabhängig, der Umbau kann also bereits vor dem Rentenalter beginnen.

Wer keinen Kredit benötigt, kann für die Sanierungsmaßnahmen zur Barrierefreiheit bei der KfW-Bank einen Zuschuss beantragen (Programm 455). Der Zuschuss beträgt 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit). Alternativ können für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" Zuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei der KfW-Bank beantragt werden (max. 6.250 Euro pro Wohneinheit).

Rollladen umrüsten auf Motor





Automatische Rollladen-Steuerung im Smarthome

Wer seine Rollläden modernisiert oder einen Rollladen nachrüstet, setzt am besten gleich auf einen modernen Antrieb und eine automatische Steuerung. Dann sorgt ein Elektromotor dafür, dass sich die Rollläden (und auch andere Sonnenschutz-Produkte wie Jalousien und Markisen) automatisch betätigen lassen – ganz einfach auf Knopfdruck, mit Zeitschaltuhr oder über einen Sensor. Sensoren registrieren zum Beispiel den Sonnenstand und lassen den Rollladen automatisch herunterfahren, um ein Aufheizen der Räume zu verhindern. Eine Zeitschaltuhr simuliert Anwesenheit, wenn die Bewohner im Urlaub sind, und schließt im Winter nachts alle Rollläden, um Heizkosten zu sparen. Die Nachrüstung von Motor und Steuerung kann sowohl kabelgebunden als auch drahtlos mit Funktechnik erfolgen. Besonders einfach ist die Nachrüstung, wenn es an der gewünschten Stelle schon eine Stromversorgung gibt. Kabelkanäle oder Leerrohre in der Wand können dann die Steuerleitungen für den Rollladen-Antrieb aufnehmen. Ist das nicht der Fall, setzen Hausbesitzer am besten auf moderne Funktechnik.



Die Argumente für eine Rollladen-Automatisierung im Smarthome sind übrigens nicht nur Energieeinsparungen und mehr Sicherheit durch Einbruchschutz, sondern auch deutlich mehr Komfort und Barrierefreiheit, weil sich der Rollladen dann ohne große Kraftanstrengung bedienen lässt. Deshalb vergibt die KfW auch

Förderung für die Nachrüstung einer automatischen Rollladen-Steuerung









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