Energieeinsparung, temporärer Warmeschutz

Geschlossene Rollladen mindern Wärmeverluste durch Fenster bis zu 46%. Fenster und Fenstertüren, die wärmetechnisch schwächsten Teile von Außenwänden, erreichen selbst bei aufwendiger Konstruktion selten k-Werte unter 1,3 W/qmK. Oft liegen diese bei 1,8 W/qmK (Anforderung der WSVO). Geschlossene Rollladen bilden vor den Fenstern eine Luftschicht, die bei folgenden Voraussetzungen als zusätzliche Dämmschicht wirkt:



  • Der Abstand zwischen Rollladenpanzer und Verglasung beträgt ca. 4 - 7 cm.

  • Die Lichtschlitze sind geschlossen, die Rollladen-Endstäbe haben eine Abdichtung zur Fensterbank (Gummi- oder Bürstenleiste).

  • Der Spalt zwischen Rollladenkasten-Außenschürze und Rollladen wird abgedichtet (Gummi- oder Bürstenkeder, Rollladendruckfeder).

  • Ausgeschäumte Rollladenstäbe erhöhen die Wärmedämmung zusätzlich. Bei Fenstern wird sie durch Rollladen gerade dann wesentlich gesteigert, wenn das Temperaturgefälle innen/außen besonders groß ist. Im Winter abends und nachts bei ohnehin geschlossenen Rollladen, während untertags, bei geöffneten Rollladen, Wärmestrahlung von außen die Energiebilanz verbessert. Dieser zeitlich entgegengesetzte Mechanismus ist als "temporärer Wärmeschutz" bekannt.

Rollladen

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